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Nominee

Design Leadership Prize:
Focus Ageing Society

 
 

Begegnungszentrum Chileweg Rain


Team Design:

Cometti Truffer Architects SA with Angelika Walthert Lucerne and Landscape architect Fahrni Lucerne, Norbert Truffer, Manuela Obermair, Angelika Walthert, Christoph Fahrni


Team Client:

Community of Rain: Oskar Berli, Markus Wyss, Judith Galliker, Helen Aregger, Harry Emmenegger,
Walter Sidler


Team User:

Cooperative care residential group of Rain:
Lisbeth Schürmann-Schaller, Anita Mainetti

 
Team Contractor:

Alfred Müller General Contractor Zug: Beat Stocker, Patrick Steinmann, Ueli Buchmann

Auslöser für die Planung des Zentrums Chileweg in Rain Kanton Luzern war das Bedürfnis ein Betreuungs- und Pflegeangebot für ältere Menschen zu schaffen. Bisher waren die Bewohner/innen des Dorfes im Pflegefall dazu gezwungen nicht nur ihre Wohnung sondern auch den Ort zu verlassen. An zentraler Lage neben der Dorfkirche sollte daher ein Wohn- und Begegnungszentrum mit entsprechenden Angeboten entstehen. Nach Plänen von Cometti Truffer Architekten wurden drei anspruchsvoll gestaltete Neubauten mit insgesamt 17 barrierefreien und rollstuhlgängigen Mietwohnungen errichtet. Auf einem Teil des Baugrundstücks wurde zugleich ein öffentlicher Platz geschaffen. Das Herzstück des Komplexes bildet das direkt an diesem Platz gelegene «Haus der Begegnung» in dem eine Trägergenossenschaft zusätzlich Pflegewohnungen für 18 Menschen realisierte. Neben Langzeitpflegeplätzen werden Kurzzeit- und Tagespflegeplätze angeboten. Ein Lichthof im Zentrum des Hauses der quasi als halböffentlicher Wohnraum der Pflegeeinrichtung dient gehört ebenso zum inklusiven Grundkonzept des Zentrum Chileweg wie das Café-Bistro die Bäckerei-Filiale und der Dorfladen die den Neubaukomplex beleben und in den Dorfalltag integrieren. Die Platzanlage hat sich rasch als neues Dorfzentrum etabliert.


Comments of the nominators

Das Projekt Zentrum Chileweg adressiert gleich zwei Probleme der Gemeinde: ein soziales – das Fehlen von Pflegeangeboten für die Dorfbewohner – und ein städtebauliches – die Nichtexistenz eines öffentlichen Dorfplatzes. Dem Neubaukomplex der bewusst für ein generationenübergreifendes Wohnen konzipiert wurde gelingt es beide Probleme auf überzeugende Weise zu beheben.