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Nominee

Design Leadership Prize:
Focus Ageing Society

 
 

Neubau und Erweiterung

Konzept und Gebäude

Generationenhaus Neubad, Basel

Team Design:

Ackermann Architekt BSA SIA AG, Basel: Matthias Ackermann, Matthias Baumgärtner, Anna Fuchs, Philipp Hell, Elina Lecomte, Jean-Joël Schwarz, Okan Uluç, Monika Wetzel


www.ackermann-arch.ch


Team Client:

Ökumenischer Verein Generationenhaus Neubad, Basel: Daniel Suter, Martin Wieser, Dieter Bäni, Astrid Eberenz, Patrick Stirnimann,Dominik Lehmann


www.generationenhaus-neubad.ch

Generationenhäuser sind Gebäude, in denen durch verschiedene Wohnungsgrössen und eine barrierefreie Ausstattung sowie durch eine flankierende Vermietungspolitik das Wohnen von Menschen aus mehreren Generationen unter einem Dach gefördert wird: Familien mit Kindern finden ebenso Platz wie Singles und Senioren. Bei der Erweiterung des von einem Ökumenischen Trägerverein initiierten Generationenhauses Neubad in Basel ist man einen Schritt weitergegangen: Im Neubauteil wird man eine Pflegeeinrichtung und eine Kindertagesstätte betreiben, die als integraler Teil des Projektes begriffen werden. Die hochwertige Architektur des Gebäudes unterstützt dabei gestalterisch und konzeptionell die gewollte Begegnung und Interaktion zwischen den Generationen durch gemeinsam genutzte Raumangebote. Pflegeeinrichtung und Kindertagesstätte liegen auf dem gleichen Stockwerk und werden radial um den Erschliessungskern herum organisiert. So entstehen gezielt gemeinsame Zonen im Innern und auf den breiten Balkonen. Der Garten des Gebäudes, zu dem fast alle Wohnungen ausgerichtet werden, sowie ein für alle Bewohner/innen zugänglicher Wintergarten sollen gemeinschaftlich genutzt und mit Leben erfüllt werden.


Comments of the nominators

Die Idee des Generationenhauses erfährt bei diesem Projekt eine erfreuliche, hoffentlich richtungsweisende Weiterentwicklung. Gute Gestaltung trägt wesentlich dazu bei, ein soziales Anliegen wie Inklusion zu verwirklichen. Der Vorschlag, durch gemeinsam genutzte Raumzonen, die Interaktion zwischen Menschen verschiedener Generationen zu forcieren, leuchtet ein. Es wird interessant sein, in ein paar Jahren die praktische Tragfähigkeit dieses Konzepts zu evaluieren.