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Nominee

Energy Efficiency Prize

 
 

Social Power

Design Team:

Supsi LCV: Vanessa De Luca, Mikael Oettli, Nicolò Bianchi;Sparkling Lab: Pasquale Granato, Emilia Ciardi


Core research team:

SUPSI: Roberta Castri, Francesca Cellina,
Vanessa De Luca; ZHAW: Vicente Carabias-Hütter,
Devon Wemyss, Corinne Moser, Evelyn Lobsiger-Kägi


In collaboration with:

QBT: Alessandro Barazzetti, Rosangela Mastronardi


Team Clients:

Electric Agency of Massagno;  Stadtwerk Winterthur


Supported by:

Gebert Rüf Stiftung (BREF – Social Innovation) 2015–2018


www.socialpower.ch

Social Power ist der Name einer Spiele-App, die energiesparendes Verhalten durch spielerisches Lernen und soziale Interaktion befördern soll. Sie entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes, an dem u.a. die SUPSI, die ZHAW sowie Stromanbieter aus Massagno und Winterthur beteiligt waren. Ziel war es zu untersuchen, inwiefern ein soziales Spiel zur Bewusstseinssteigerung von Energiekonsumation und -einsparung in Haushalten beitragen kann. Dabei soll das Engagement der Menschen und eine Verhaltensänderung durch realitätsbezogene Herausforderungen und visuelles Feedback über den Stromverbrauch der Haushalte gefördert werden. Dazu wurden in zwei Schweizer Städten Nachbarschafts-Teams gebildet, die über die App in einen spielerischen Wettbewerb zueinandertraten. Während einer dreimonatigen Testphase ergab sich durch die Anwendung der App, die ihre Nutzer/innen zu aktiven Verbrauchsmanagern macht, eine Reduzierung des haushaltsabhängigen Stromkonsums um durchschnittlich 8%.


Comments of the nominators

Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Energie, der letztlich der Schonung der natürlichen Ressourcen dient, erscheint heute dringlicher denn je. Jedes Mittel, das diesem Ziel dient, verdient Beachtung. Der hier vorgeschlagene spielerische Ansatz wirkt vielversprechend, weil er einerseits an eine derzeit beliebte Unterhaltungsform – digitale Spiele-Apps – anknüpft und andererseits auch eine starke soziale Komponente enthält. Die grundlegende Idee, Energiesparen mit Unterhaltung und Spass zu verbinden, um damit vor allem auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, sollte weiterverfolgt werden.