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Nominee

Spatial Design

 
 

Kraftwerk Zürich Selnau

Team Design:

Michal Krzywdziak: Michal Krzywdziak, Architekt MSc ETH SIA; UX-Designer/ -Researcher: Michel Fernandez; Lighting Design: Roger Bless; On-Site Construction Supervision: Andrea Joller Architektin HSLU


www.krzywdziak.ch


Team Client / Owner:

ewz Elektrizitätswerke Zürich: Urs Müller, Stéphanie Engels, Iris Mathez, Patrick Cappellaro


www.ewz.ch


Team User:

Impact Hub Zürich: Carole Douchy, Georgios Kontoleon


www.kraftwerk.host

Eine denkmalgeschützte ehemalige Transformatorenhalle der städtischen Elektrizitätswerke Zürich, die zuletzt nur sporadisch für kulturelle Anlässe genutzt wurde, sollte für eine Übergangsphase von fünf bis zehn Jahren in ein «Innovationskraftwerk» verwandelt werden: einen anregenden, multifunktionalen Ort, der als offene, urbane Plattform für zukunftsorientierte Menschen und Ideen dient. Vorgesehen war die Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Gastronomiebetriebs, eines Veranstaltungsraumes sowie von Sitzungs- bzw. Workshop-Räumen. Angesichts des temporären Charakters der Intervention, der geschützten historischen Raumhülle, eines engen Zeitplans und eines beschränkten Budgets galt es eine unkonventionelle Lösung zu erarbeiten. Der Architekt Michal Krzywdziak entwickelte in Kooperation mit den Projektpartnern ein auf Re-Design und Upcycling basierendes Konzept: nicht mehr seetaugliche Frachtcontainer wurden einerseits zur Zonierung der Halle genutzt und boten sich andererseits als Raumhülle für die Sitzungsräume an. Für die Ausstattung des Café-Restaurants griff man auf Möbel aus dem Fundus von Brockenhäusern zurück.


Comments of the nominators

Wie so oft im Design, waren es auch bei diesem Projekt gerade die Beschränkungen – Budget, Zeitplan und Denkmalauflagen –, die zu einem unkonventionellen und letztlich überzeugenden Lösungsansatz führten. Die Umnutzung aussortierter Schiffscontainer und die Aufwertung von Brockenhaus-Mobiliar erscheint nicht nur sinnvoll und dem Charakter des temporären Projektes adäquat, sondern generiert einen gestalterischen Mehrwert.